Die Schutter
Beitrag von Stefan Bockelmann
Der Verlauf
Die Schutter ist ein Nebenbach der Donau, welcher am Fuße des Galgenberges zwischen Wellheim und Konstein im Landkreis Eichstätt entspringt. Sie fließt ein Stück entlang des Wellheimer Trockentales in Richtung Hütting, bevor sie dann am "Kranzelstein" links in das nach ihr benannte aber nicht gebildete "Schuttertal" abbiegt. Gebildet wurde das Schuttertal durch die Urdonau gegen Ende der Rißeiszeit. Auf einer Länge von 32km durchfließt oder streift sie die Orte Wellheim, Meilenhofen, Zell a.d. Speck, Nassenfels, Wolkertshofen und Dünzlau bis nach Ingolstadt, wo sie seit 1875 unterirdisch geführt wird und 1975 in den "Knüttegraben" umgeleitet in die Donau mündet.
Der Name
Erwähnt wird die Schutter das erste mal als Siedlungsname auf einer römischen Inschrift des 2.Jhd mit den lateinischen Worten " VIK(ani) SCU[T]T(arenses)", was übersetzte wie "Die Dorfbewohner an der Schutter" bedeutet.
Ob die Römer der Schutter den Namen Scuttar gegeben hatten, oder ihn von den Kelten bzw. Germanen übernommen hatten, kann heute nicht belegt werden.
Im Keltischen bedeutet der Name scutar-a "sandig-schlammiges Gewässer, wobei das germanische Verb skeut-a "schießen" im Sinne von schnell fließendes, schießendes Wasser" bedeutet.
(Quelle: Wikipedia)
Kommende Beiträge
- Die Schutterbegradigung
- Die Mühlen an der Schutter
Die Schutterquelle am Galgenberg bei Welheim / Konstein. Auf dem Galgenberg steht heute das Naturfreundehaus.
Foto: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schutterquelle_02.jpg
Ein römischer Weihestein der "Vikani Scuttarenses" an den Kriegsgott Mars und die Siegesgöttin Victoria. Der Stein ist in der Vorhalle der Nassenfelser Kirche eingemauert.
Foto: Archäologische Staatssammlung München
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schutter_(Donau)
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